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Sehen und Glauben

Seit November 2012

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Islam

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EberswaldeAlles Zufall?

„... Fast immer leuchtete aus der Art, wie die Leute auf ihr Leben schauten, eine tiefe Sehnsucht: Das, was mir geschieht, soll mir nicht zufällig geschehen. Grausamer noch als die Erfahrung, ins kalte Räderwerk des Zufalls zu blicken, scheint die Furcht davor zu sein, sein Dasein nicht zu begreifen. ...“

Der Zufall und Gott. Der Zufall ist anders als wir uns den Zufall vorstellen. Und offenbar ist der Zufall der Vater (die Mutter) aller Dinge.

zeit.online 20.01.17

Gleichnisse des Jesus von Nazareth

Mit Quellennachweis aus dem Neuen Testament, einige Gleichnisse werden erläutert. 12.08.14

Die Wurzel des Kapitalismus im Christentum

"Wer hat, dem wird gegeben, wer nicht hat, dem wird genommen." Stand 11. 10.2017

Mord als Gottesdienst

Fromme Menschen sehen sich manchmal dazu legitimiert, aus religiöser Überzeugung zu den Waffen zu greifen. Gewaltbereitschaft entspringt dann dem Zentrum des Glaubens. Ist vielleicht Religion als solche nicht gut?

FAZ online. Von Friedrich Wilhelm Graf. Stand 8. Oktober 2014

Der Jesuswahn

Der evangelische Theologe und religionskritische Autor Heinz-Werner Kubitza über Jesus und wie das Christentum und die Kirche ihren Gott erschaffen haben.

Jesus war ein jüdischer Prediger, der sich verrechnet hat und als Verbrecher aufgehängt wurde. Er ist eine historische Figur, hat aber nichts gemein mit dem christlichen Auferstanden und Gottesgleichen. Er hat nicht einmal eine originelle Ethik hinterlassen, und weder Petrus noch Paulus wussten irgendetwas von Wundern. Auch die Weihnachtsgeschichte ist von vorn bis hinten erfunden. Alles später entstandener höherer Blödsinn. Kubitzka fordert die Menschen auf, bei Verstand zu bleiben. „Geben Sie Ihrem Leben selbst einen Sinn.“ telepolis,heise, Stand 31.10.13

Die negative Theologie (Philon, Meister Eckhart)

hat kein Bild von Gott und trennt strikt die dingliche von der spirituellen Welt. Dafür wurde Meister Eckhard von der Inquisition verurteilt. Bernd Ehlert, tabvlarasa.de

Meister Eckart in deutschlandradio kultur. Gefunden am 19.08.14

Lassen, Gelassenheit

„Als wichtigste Voraussetzung für die Gottesgeburt in der Seele bzw. im Seelengrund und die Einheit mit Gott, die unio mystica, muss der Mensch gelassen haben, um schließlich gelassen zu sein. ...“ gefunden am 19.08.14

Johann Wolfgang von Goethe: Wilhelm Meisters Wanderjahre - Kapitel 43

„Der denkende Mensch hat die wunderliche Eigenschaft, dass er an die Stelle, wo das unaufgelöste Problem liegt, gerne ein Phantasiebild hinfabelt, das er nicht loswerden kann, wenn das Problem auch aufgelöst und die Wahrheit am Tage ist.“

Gott und Politik

„Es ist höchste Zeit, dass Europäer die freiheitlichen und demokratischen Werte der Aufklärung aufs Neue verteidigen. Deren neuer Gegner ist ein finsteres Bündnis aller Glaubensrichtungen, das den Nichtgläubigen die Macht entreißen will. Geht das weltliche Europa nicht sofort zum Gegenangriff über, wird Gott in die Politik zurückkehren. Aus Angst davor, irgendwen zu beleidigen, werden wir dann zum Schweigen gezwungen sein – selbst dann, wenn Europa noch immer ein Kontinent der Nichtgläubigen ist.“

Polly Toynbee ist leitende Kommentatorin beim britischen „Guardian“ und lebt in London. ZEIT online. Stand 30.11.12

Das Christentum. Von Dietmar Michalke

… eine kurze präzise Darstellung der christlichen Lehre, der Geschichte des Christentums, eine Kritik an der Schöpfungsgeschichte aus heutiger wissenschaftlicher Sicht, die Darstellung des Zweifels an der historischen Persönlichkeit des Jesus von Nazareth, das Kopieren wesentlicher Ereignisse im Leben Jesu vom Mithras-Kult, die Schilderung des im Christentum verwurzelten Hasses gegen „Heiden“ und andere Ungläubige, der zu unmenschlichen millionenfachen Verbrechen gegen die Menschlichkeit geführt hat. Das Ganze sachlich und unaufgeregt. bfg-bayern.de Bund für Geistesfreiheit.

Jesus von Nazareth: Historische Fakten und christliche Illusionen.

Ronald Bilik.„ Das Christentum ist nämlich vermutlich die einzige Religion, die durch ihre eigene „Heilige Schrift“ widerlegt wird“. Konfessionsfrei.at

Der umstrittene Paulus. Karen Armstrong. In: Glauben und Wissen

Wie Paulus die Lehre des Jesus verfälschte.

Dieter Potzel. Der Theologe 5. theologe.de

Der Theologe

Der Standpunkt der Verfasser besteht darin: dass es eine Urlehre des Jesus von Nazareth gibt, von da her kritisieren sie die Bibel, Paulus und die heutigen christlichen Lehren. Wie ich finde, ein informatives Portal. Stand: 05.09.14

"Fundamentalisten gewinnen in der evangelischen Kirche immer mehr Einfluss"

Interview mit Martin Urban, der unter anderem eine Fortsetzung der Reformation in Richtung Abschaffung vom Aberglauben fordert. Im übrigen betrachtet er mit Sorge einen wachsenden Einfluss der Fundamentalisten. süddeutsche-online. Stand11.04.16

Im Mittelalter waren Bibel-Übersetzungen verboten

Die Deutungshoheit lag bei der Kirche, Übersetzer und Verbreiter von Übersetzungen wurden als Ketzer verfolgt. die zeit online 02.10.14

Interessant sind auch die Kommentare!

Erbsünde und Erlösung.

Die Geschichte vom Sündenfall Adams und Evas und vom Sühnetod Christi – alles spricht dagegen, dass diese Geschichte irgendetwas erklärt. Volker Dittmar: In: Glauben und Wissen

Unwissenheit, Glaube, Sünde und Folter

Der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter: Folter und Humanität. „ Richard Rorty, der bekannte amerikanische Philosoph, hat knapp eine Einsicht formuliert, für die auch ich seit Jahrzehnten werbe. Sie lautet: „Der moralische Fortschritt ist davon abhängig, dass die Reichweite des Mitgefühls immer umfassender wird.“ Stand 06.11.13

Vom Sein und Sinn

»Eine Reise durch die biologisch-physische und sprachlich-virtuelle Dimensionen menschlicher Existenz.« Als Geschöpf sind wir zeitlos, die Seele. Als Person leben wir in einem virtuell-sprachlichen Raum. Der Geist hat die Zeit erfunden. Lothar Seckinger. Stand 18.12.13

Die modernen Götter.

„Die Hauptgottheit der Wirtschaft ist die Konjunktur, eine weibliche Gottheit, von der niemand wirklich weiß, wie sie funktioniert und der deshalb rund um den Globus inten-siv gehuldigt wird. Sie verlangt große Opfergaben ihrer Lieblings­nahrung Geld, damit sie handelt ...“

Von Martin Peschaut. In: abentuer-philosophie.com

Der Glaube bewirkt etwas im Menschen – bewiesen.

Der Inhalt des Glaubens hält keiner rationalen Prüfung statt - bewiesen.

Das stört Gläubige nicht. zeit-online. Stand: 18.08.13

Die Beichte.

Über Pfarrer und Kinderbeichte: „Daneben gibt es, wie ich ebenfalls aus eigener Erfahrung weiß, den Typus des Sexhassers, der den Kindern zu verstehen gibt, dass all diese Dinge verboten und schmutzig sind und dass Gott total dagegen ist. Gott hat Penis und Vagina nur aus Versehen erschaffen, weil im Fernsehen Fußball kam und er einen Moment unkonzentriert war.“ Harald Martenstein in DIE ZEIT online. 18.08.2012

Michael Schmidt-Salomon,

Leiter der Giordano-Bruno-Stiftung. Das Projekt der Aufklärung muss vollendet und gegen seine Feinde verteidigt werden. Er fordert deshalb eine alternative politische Leitkultur, die nicht auf alten Mythen beruht, sondern auf die besten Traditionen von Wissenschaft, Philosophie und Kunst zurückgreift. „Gott ist eine unelegante These.“ YouTube. Gefunden 24.10.13

Was tun mit baumelnden Armen und freien Händen?

Wie das Aufrichten des menschlichen Urahns sein Wesen veränderte. Die gebeugte Haltung für den über uns und die unter uns. Vilém Flusser 19.04.1997. Telepolis.

Internetgemeinschaft statt Religion?

Valerie Tarico propagiert das langfristige Verschwinden der Religion durch das Internet. Religiöse Dogmen halten sich nur durch innere und äußere Abschottung.

Telepolis, Ulrike Heitmüller 05.02.2013

Richard Dawkins: Die Schöpfungslüge und der Gotteswahn

Youtube: Gespräch mit Judith Hawkins. Die Interviewerin fragt mit impliziten Unterstellungen, man merkt, dass sie bei »Religion» und »Gott« gute Gefühle hat, und dass sie glaubt, es könne ohne Religion nur Hauen und Stechen geben. Dagegen ist der Interviewter voller gedanklicher Klarheit. Sie versucht auch, herauszufinden, was in seiner Biografie dazu geführt hat, dass er Religion nicht mag. Es geht dann darum, dass Dawkins Bibelsachen als Mythos akzeptiert, nur tun das leider sehr viele Gläubige nicht. Stand: 15.11.13

Ubuntu.

Das ist nicht nur ein Linux-Betriebssystem, sondern eine südafrikanische Jesus-Lehre. Die Gemeinschaft. Die Nächstenliebe. Und was beweist das? Nix. Zeit-online. Stand 18.02.13

Islam

Ein Ausflug in die Sprachwelt der Islamverteidiger

Eine Handreichung von Giordano Brunello auf der Seite von Richard Dawkins. Der Islam: eine Friedensreligion? Die Gewaltaufforderungen gegen Ungläubige - aus dem Zusammenhang gerissen? Den Koran kann man nur verstehen, wenn man ihn auf arabisch liest - und als Ungläubiger schon gar nicht? Gefunden am 30. 7. 2017


"Die Sinnkrise des Islam ist hausgemacht"

Annette Langer von Spiegel-online im Gespräch mit Abdel-Hakim Ourghi. Er ist Dozent an der Uni Freiburg.

„Für den Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi sind die großen Verbände vor allem in einem ganz groß: Sie verdrängen die Tatsache, dass der Islam ein Problem mit Gewalt hat.“ Natürlich erhält er Morddrohungen. Das ist ja der Lieblings-Diskurs des gegenwärtigen Islam, und eben genau das Problem.

Dschihadismus – islam-untypisch?

Nach den Anschlägen von Brüssel warnt Olivier Roy vor einer vorschnellen Verknüpfung von Islam und Terror. Im Interview erklärt der Islamforscher: die hohe Zahl von Konvertiten, von jungen Menschen der zweiten Einwanderer-Generation spricht für eine psychologische und weniger eine religiöse Dimension: Eltern-Kinder-Konflikt. Denn die Eltern konnten den Islam traditioneller Art offenbar nicht vermitteln.

Außerdem sind die meisten Konvertiten Kleinkriminelle mit Alkohol- und Drogenmissbrauchs-Erfahrung.

faz-net vom 27.03.2016

Notfalls ohne Glauben

Über die historischen Ursachen des Islamismus:

"Hier zeigen sich die Spätfolgen ungelöster Anerkennungskämpfe: Sie haben sich auf die Religion verlegt. Glaubensfragen sind aber kaum verhandelbar." - "Wer nur aufgrund seiner konfessionellen Zugehörigkeit bedroht ist, besinnt sich auf seine Religion, sucht Schutz bei seinen Glaubensbrüdern, anderswo gibt es keinen Schutz." freitag.de. Stand 27.01.2015

Nicht alles in einen Topf werfen

"Abdul Adhim Kamouss kenne ich seit ungefähr zwei Jahren. Wir treffen uns in größeren Abständen für eine private interreligiöse Dialogrunde, mit Christen verschiedener Konfessionen, Bahai, Buddhisten und Juden" - "Bei der Jauch-Talkshow am Sonntag war ich bestürzt, wie der freundliche, temperamentvolle Marokkaner mit seinem leidenschaftlichen Wortschwall missverstanden wurde."

Ein Appell gegen die Voreingenommenheit.

Thomas Lackmann, tagesspiegel-online. Stand 01.10.14

Apostasie

Für die Aufkündigung des Islam-Glaubens, die sogenannte Apostasie, steht in vielen moslemischen Ländern die Todesstrafe.

Man stelle sich das in unserer Gesellschaft vor: Rübe runter für den Kirchenaustritt!

Die neuen Religionskriege

"Die politische Misere in den arabischen Staaten und der wachsende Extremismus machen eine Religion zur Zeitbombe. Zwar ist die Mehrheit der Muslime friedlich. Eine Minderheit jedoch sieht in der Gewalt die Erfüllung eines heiligen Versprechens." Zeit-online Stand 06.10.2014

Als Lösung fordert er den konsequenten Säkularismus, also die Nichteinmischung der Religion in Politik und Rechtsprechung. Das heißt auch, dass islamische Geistliche, die eine Fatwa aus­sprechen, als Anstifter zum Mord in den Knast wandern.

Was schwierig ist, wenn sie in einem Land mitbestimmen, wer ins Gefängnis kommt.

Hamid Abdel-Samat „Der islamische Faschismus

Abdel-Samat findet Parallelen zwischen Faschismus und Islam. Und wird von sogenannten islamischen Gelehrten prompt mit Mord bedroht. Sie bestätigen damit seine Thesen. Als Reaktion tun sie das, was ihnen vorgeworfen wird: faschistisch denken und handeln. Nach dem Motto: „Wenn du noch einmal sagst, dass ich ein Mörder bin, bringe ich dich um."

Der göttliche Text ist menschlich

Wie lässt sich der Koran heute auslegen? Katajun Amirpur hat mit ihrem Buch "Den Islam neu denken" ein neues Standardwerk geschrieben. von Angelika Neuwirth.

»Nasr Hamid Abu Zayd: Was der Prophet empfing, waren keine eindeutigen Worte, sondern war eine nicht sprachliche "Eingebung", die er erst in verbale Sprache übersetzen musste, um sie seinen Hörern mitteilen zu können.«

„Gott kann zu Menschen nur in menschlicher, also geschichtlich bedingter Sprache reden. Der Koran sei also seiner Form nach menschliche Rede. Die überzeitlich gültige göttliche Botschaft kann damit nicht einfach mit der geschichtlich bedingten Gestalt des Textes gleichgesetzt werden, in die Gott diese Botschaft im 7. Jahrhundert einmal gekleidet hat.“ Zeit-online. Stand 30.10.13

Das ist ein interessanter Gedanke, den ich auf alle sogenannten Heiligen Schriften angewendet sehen möchte. Im Islam ist ein solcher Gedanke Häresie, Ketzertum, denn das ist ja gerade das Wesen des Islam, den Koran und vor allem die Scharia wörtlich zu nehmen, als Grundlage der irrationalen Herrschaft von Menschen über Menschen. Abu Zayd musste für die Veröffentlichung seinerAnsichten ins Exil! Denn das ist ein direkter Angriff gegen den Islam als Buchgötzen-Religion.

Im Christentum hat sich die Ansicht der Theologen, die Bibel sei ein eher zufällig zusammengewürfeltes Buch, historisch gewachsen und eher gleichnishaft zu verstehen, weitgehend durchgesetzt. Aber die Minorität der Wörtlich-Nehmer ist auch im Christentum vorhanden und gefährlich. In den USA gibt es einflussreiche Gruppierungen, die gern einen christlichen Gottesstaat errichten würden. Das Schwören auf die Bibel vor Gericht ist Regelfall.



Ganz groß und ganz klein

Von der Religion zur Wissenschaft

Astronomie und Mikrobiologie:

Unglaubliche Räume, Entfernungen, Kräfte, Zeiträume, Himmelskörper – winzige widerstands- und anpassungsfähige Lebewesen um uns und in uns.

Das kann den Menschen nur bescheiden machen.